Sizilien

Grade mak 30 Minuten dauert die Fahrt vom Festland auf die Insel. Es soll wohl eine Brücke gebaut werden, die die Fährfahrt ersetzen soll. Aber davon ist noch nichts zu sehen.

Vom Hafen in Messina sind wir nochmal ein paar Kilometer in den Süden von Sizilien gefahren. Genauer nach Plemmirio. Eine Halbinsel neben Siracusa.

Sehr ruhige Gegend, allerdings nicht gerade die optimalste Baderegion. Auf der einen Seite der Halbinsel Felsen und auf der anderen Seite sind die Strände nicht so sauber, dass man dort ganze Tage verbringen möchte.

Trotzdem war es sehr schön dort.

 

 

Der Ätna/Etna

Mit Baby konnten wir leider den Etna nicht besteigen, weil die 2900 Höhenmeter zu viel fürs Kind gewesen wären, aber das bleibt definitv ein Wunsch für die Zukunft.

Die höheren Lagen kann man nur mit einem Guide erreichen, weil derzeit die Warnstufe orange gilt und man in manchen Gebieten besser nur mit Helm und fachkundigen Menschen unterwegs ist. Angeblich fliegen da auch mal Steine durch die Gegend, die der Etna ausspuckt.

 

Noch toller soll der Stromboli sein. Der spuckt wohl so ziemlich jede Stunde eine Lavafontäne aus. Auch das ist ein Must-do für kommende Reisen.

 

 

 

Siracusa

 

Eine geschichtsträchtige Stadt mit einer wunderhübschen Altstadt. Viele Besetzer und Eroberer haben hier schon gewütet.

Archimedes soll hier geboren und auch begrageben worden sein.

Die Griechen haben ihre Spuren ebenso hinterlassen, wie die Römer und die Araber.

 

Angefangen haben soll alles mit den Griechen (Syrakus) aus Korinth. Mit den Griechen kam der erste Wohlstand und als dann Gelon der Tyrann aus Gela die Stadt weiter ausgebaut hat, wurde sie zu einer der größten und mächtigsten Metropolen der Welt.

Ein paar Jahrhunderte später verbündete sich die Stadt mit Karthago gegen die anrückenden Römer. Die ließen sich das nicht gefallen und haben die Stadt 216 v.Chr. nach zwei Jahren Belagerung erobert.

Angeblich wurde Archimdes, der gerade geometrische Figuren in den Sand gezeichnet hat, auf Befehl eines römischen Feldherren von einem Legionär erschlagen. Seine letzten Worte: "Störe meine Kreise nicht".

Die Römer haben Syrakus dann zur Provinzhauptstadt degradiert und damit begann der langsame Abstieg einer der größten und reichsten Metropolen des Mittelmeers.

 

 

 

Weiter in den Norden von Sizilien.

Nahe Castellammare del Golfo haben wir eine Ferienwohnung gemietet. Als Willkommensgeschenk wurden wir erstmal von Moskitos attakiert. So schlimm wars auf der ganzen Reise noch nicht. Aber mit Netz und Sprays gings dann ganz ok.

Da Afrika hier nicht mehr weit ist, haben wir Bekanntschaft gemacht, mit einem Wüstenwind, der hier alles mit orangenem Sand und großer Hitze eingenommen hat. Wir hatten über 30 Grad, den ganzen Tag aber keine Sonne gesehen.

 

Das große Sightseeing hier auf Sizilien ist vorbei. Jetzt gehts eher gemütlich zu.

 

 

 

 

 

 

 

Zu sehen gibt es natürlich trotzdem jede Menge.

Diesen wunderschönen Tempel zum Beispiel der auf einem Hügel steht. Der Tempel wurde leider nie fertiggestellt - warum weiß man nicht genau. Aber selten war ein Bauwerk so hübsch wie dieses. Liegt vielleich auch an der tollen Lage.

An den Propfen, die an den Steinblöcken noch rausschauen, erkennt man, dass der Bau nicht vollendet wurde. Die Pfropfen dienten der Beförderung der Steinblöcke und hätten zur Fertigstellung abgeschlagen werden sollen.

 

 

 

 

 

Palermo

 

Viel weiß man ja nicht über Palermo, wenn man aus Stuttgart hier anreist. Der erste Gedanke wird wahrscheinlich "Mafia" sein...

Eine Spezialität hier sind Reisbällchen, die mit einer Füllung (meistens Hackfleisch oder Schinken und Käse) kurz frittiert werden. Super lecker, aber wahrscheinlich nicht ganz kalorienarm.

 

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